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Green-Landy

on Sonntag, 03 April 2011 07:57. Posted in Defender

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Land Rover Defender 110 ExModalt

 

 

Baujahr: 1990

 

Motor: Rover V8

Hubraum: 4,2 Liter

Leistung: ~169 kW

Kraftstoff: Benzin/Flüssiggas (LPG)

Gasanlage: IWEMA LPG

Tankinhalt:

Benzin: 80 Liter

Gas: 150 Liter

Steuerkette: JE Duplex timing chain

Nockenwelle: Piper cam

Zündanlage: Mallory Unilite

Zündkabel: Magnevor 8.5mm Competition

Getriebe:

Schaltgetriebe: R380 (Suffix "K")

Verteilergetriebe: LT 230

Stoßdämpfer: Delphi de Carbon +2"

Federbeine: 130er HD

Höherlegung: etwa 5cm zusätzlich zu den Dämpfern

Lagerbuchsen: Polybushes (blau)

 

 

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Weitere Ausbauten:

  • Wechsel der Zylinderköpfe (ohne Abgasrückführung), neue Nockenwelle, Einbau der EFi anstatt der Doppelvergaser (Entweder man beherrscht diese Stromberg-Vergaser oder eben nicht) --August 2004

  • Anschluss des Rechners (13CU) an die Efi. Bisher fuhr ich lediglich auf Gas. Nun startet er (ohne Orgeln!) auf Benzin und schaltet ziemlich direkt um zu Gas --September 2004

 

 

  • Wechsel aller Kunststoffbuchsen von Zugstreben, Längslenkern, A-Bar (Hinterachse, ohne Niveau-Ausgleich) und Panhardstab, desweiteren Einbau eines Hitzeschutzbleches für den Gastank (TÜV ), neue Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben -- Sept 2004

  • Einbau einer Servolenkung (nagelneues Adwest Lenkgetriebe) --Dez. 2004alt
  • Nagelneue Getriebe: Ein neues R380 aus einem TD5 (=>Ratio!) und ein ebenfalls neues LT230 (1.411:1) als Austauschgetriebe vom Dave Ashcroft. Hierfür musste beiAshcroft die Mittelwelle des R380 gewechselt werden, da der Td5 eine andere Schwungscheibe hat, ausserdem musste eine passende Glocke für den V8 geliefert werden --Febr. 2006
  • Einbau eines Fahrwerks mit HD Federn vom 130er, Spacern und neuen Dämpfern (Delphi de carbon +2"). Vorn hat das ganze 8cm gebracht! --Febr. 2005

  • Vorderachse: Erneurerung von Homokineten und Steckachsen --Febr. 2005

  • bespikebare Winterreifen (Cooper Discoverer M+S 265/75 R 16)  --Nov 2004

  • Nach der Schwedenreise im So

    mmer 2005 kam dann auch der dreieinhalber endlich mal raus. Seit Juni treibt der 4.2er mit Piper-Nocke und Duplex timing chain den Green-Landy an. In Vorbetreitung auf die veränderte steuerliche Lage habe ich auch schon mal die Fenser hinten mit Blechen versehen. Man kann ja nicht wissen, zu was einem eine Steuer-Nachzahlung alles veranlassen wird. Wahrscheinlich wird's ne LKW-Zulassung werden... Nachtrag 

    Juli 2007: Nun ist es eine LKW-Zulassung (Steuer: 185,-€/Jahr)

  • neuer Benzintank und Schutzplatte --Herbst 2006

 

Kleine Austattungen wurden meist nach absoluter Notwendigkeit nebenbei erledigt (wahrscheinlich ist die Liste nicht vollständig): 

 

  • 250V-Spannungswandleralt

  • Ecometer

  • Voltmeter

  • Klarglasscheinwerfer 

  • Zusatzscheinwerfer

  • Lampenschutzgitter => mittlerweile wieder durch einen Frontbügel mit integrierten Gittern ersetzt

  • Türinnenverkleidung 

  • Riffelblechgetriebekanal 

  • Reifen (255er BF Goodrich MT) 

  • Unterfahrschutz aus Alu (mit Belüftungsöffnungen fürs Getriebe)

  • Spurstangenschutz

  • Diff-Schutz 

  • Sitze (Bilstein) 

  • V2A Auspussalage aus England mit V2A Fächerkrümmer 

  • `zig qm Terosonplatten

  • Arbeitsscheinwerfer mit Wechselschaltung hinten 

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  • Jackall 150cm

  • Lenkrad Dino mit original Narbe (ebenfalls eingetragen!)

  • Umbau auf NATO-Lichtschalter

  • heizbare Windschutzscheibe
  • Schalterkonsole im Dachhimmel

  • Hannibal Gebackträger (neues Modell) schwarz pulverbeschichtet mit VA Tisch (höhenverstellbar)

  • Hella Double Beam Arbeitsscheinwerfer vorn 

  • Erneuerung der Stromzufuhr für die Nebenverbraucher mit extra Sicherungskasten 

  • Seitenschweller (Fertigung von www.welding-experts.de)

  • neue Spiegel (beheizbar)

  • Serviceöffnung für Benzinpumpe im Bodenblech der Ladefläche

  • Alutech Ladungssicherungsschienen  (www.carmaeleon.de)

  • 30Liter Edelstahl Frischwassertank 

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    Schnorchel 80mm Durchmesser (durchgehend Alu, wagenfarbe) mit Ram Air

  • H&R Spurverbreiterung (verbessert den Lenkeinschlag und somit den Wendekreis merklich)

 

Bekannte Mängel: 

  • Durchrostung in den  Fussräumen auf der Beifahrer- und Fahrerseite (Riffelblechfussmatten sollen hier abhelfen und sind schon angefertigt)

  • Mitnehmer (Vierkant) am Tacho defekt


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Chronik

on Sonntag, 03 April 2011 07:56. Posted in Defender

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Der Versuch einer kleinen Chronik....

(verfasst im Jahr 2004)  

altEs war schon immer so festgelegt. Der zweite eigene Wagen sollte also ein Landy sein. Den hatte ich irgendwo gesehen -Daktari oder wasweißich. Klar war auch, dass ich mir so einen nicht als erstes eigenes Auto leisten konnte. Also warum nicht als zweites. Das stand also so fest. Der erste wurde ein Kübel -nun ja: Auch nicht übel (Um nicht zu sagen: Ein geiles Auto!).

 

Aber nun war es endlich soweit: Am 24-04-2001 nach einer Besichtigungsreise über Wiesbaden (erstmal Kotflügelriffelbleche kaufen, dann den Landy), Trier, Luxemburg und Hamburg fand ich das Objekt meiner Begierde in meiner Preisklasse eigentlich direkt vor meiner derzeitigen Haustür: Zwischen Marburg und Giessen. Ein 3,5l V8 Exmod Baujahr `90. EIN V8? 3,5 LITER? BENZIN? "Du hast ja nen Planenlaster gekauft! Was schluckt denn der so?" Nun, die Frage sollte ich noch häufiger hören. Aber was hatte ich für eine Wahl? Die Alternativen waren ein 70PS Diesel aus den späten 60ern als Wanderdüne oder ein zugegebenermassen mehr oder weniger durstiger Achtzylinder aus den 90ern mit zumindest modernem Unterbau.

 

Das war aber auch schon so ziemlich alles was ich zu dem Zeitpunkt über Landies wußte. Aber es sollte die richtige Wahl gewesenalt sein, wie sich später herausstellte. Schraubfedern, grössere Zuladung, dickeres Alu, stabiler verschraubter Rahmen, ungemein praktische Seitenkästen in sinnvoller Grösse, mehr Verschränkung, alles kleine Vorteile, die nach und nach zum Vorschein kamen. Und der Verbrauch? "Du bist doch verrückt!" - "Ach was. Da kommt mal nen Diesel rein." Von wegen. Über Vielstoff- und Pflanzenöl- und Elsbett-Motoren bin ich dann endlich zum LPG gekommen. Aber bis dahin war es ein weiter Weg -um nicht zu sagen: Viele teure Benzin-Kilometer. Einmal V8 immer V8? Wer weiss...

Aber nun standen halt noch die ein oder andere kleine Veränderung an. Wie ich schon sagte, oder vielmehr die liebe Frau: Ein Planenlaster. Da mußte ein Hardtop her. Irgendwann merkt man dann auch, dass man nicht der einzige mit Softtop ist und Dachschalen irgendwie begehrt zu sein scheinen. Also Zeitungen gekauft, Anzeigen studiert und erst einmal schlau gemacht, was es da so gibt. Oh, Tropendach sieht nett aus. Vergiss es. Also weiter. Viele zugesagte Angebote, gebrochene Versprechen und falschen Rechnungen von ratiospare und DM-Serivce (Namen werden hier bewußt genannt, um Leidensgenossen vor nicht bereits pleite gemachten falschen Händlern zu schützen) später -die Dachschale noch mal schnell mit Anhänger aus Wiesbaden geholt- stand ich mit meinem lieben Freund Falkohol nun in der elterlichen Scheune in einem Haufen nicht zusammenpassender Teile und dem Zeitdruck im Nacken -sollte ich doch eigentlich schon am Vortag wieder Kameras verkaufen.... Es war Oktober, superkalt und nix passte ineinander. "Ich brauche alles, was so nötig ist um ein Softtop auf ein Hardtop umzurüsten" höre ich mich noch am Telephon zum fähigen Teilehändler sagen. "Samt allen Befestigungen." Wie dem auch sei, keine Dichtung passte nur irgendwie. "In Fürstenberg steht doch ein 130iger. Jau. Anjas Landy. Gut es war fast drei Uhr nachts, sie hatte angeblich nen fiesen Hund auf dem Hof, der Landy ohne Dach, die Temperaturen um null, aber Falko blieb ja auch brav sitzen und wollte mich warnen wenn er den Hund sieht. Ich konnte allerdings mit der Taschenlampe nix sehen. Keine Dichtung, keine Befestigung, nur Verkleidungen. Sche...dreck. Muss halt anders funktionieren, aber das tat es dann ja auch.

Oh! -Fast vergessen: Ein paar Monate zuvor hab ich mich ja schon daran gemacht aus dem Army-oliv-Grün ein wunderschönes selbstgemischtes dunkles Moosgrün zu machen. Werny hat`s! Das wurde selbstverstänlich kurzerhand aus Erbedol Trecker-Kunstharzlack Deutz-grün und schwarz gemacht. Anschleifen, abwischen, mit der Rolle drauf und fertig. Schaut doch gut aus! Bei der Gelegenheit kann man gleich mal die verrosteten Schrauben durch solche aus V2A ersetzen.

Was sollte sonst noch passieren? Der Motor sollte ja durch einen netten, kleinen, leistungsstarken Diesel ersetzt werden. Also musste man sich in dieser Hinsicht ja auch mal etwas schlau machen. Naja, und wenn man sich dann mal so richtig schlau gemacht hat, dann will man auch keinen Elsbett, Pflanzenölmotor oder gar nen Diesel - hust, hust- mehr haben. Man ist ja nun den V8 schon nen Weile gefahren. Demnach war die neue Fragestelung nun also: Wie mache ich den Benziner wirtschaftlicher und alltagstauglich. Eine Gasanlage musster her. Aber das war ja schon alles erwähnt. Nach ewigen Telephonaten und fast schon Tagen im Internet (das Autogas-Forum) war da mehr als hilfreich war es nach über einem Jahr dann soweit ausgebrütet: IWEMA-LPG (Dank`Dir Hugo!) als Selbsteinbau-KIT. Welch schwere Geburt! Also wurde ein Zeitraum ausgeschaut, wo der Landy auch zur Not mal mehr als zwei Tage stehen durfte und nach Eindhoven gefahren um die Teile zu holen. Nach zwei Tagen Tankeinbau und einem Tag den restlichen Teile-Wust einbauen und anschliessen, war es dann endlich soweit: Der V8 lief ohne grössere Probleme auf LPG und Benzin! Noch einmal ein gutes Jahr später sollte dann mit dem Umbau zum Efi auch die Gasanlage logischerweise nochmals modifiziert werden.

 

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